weitere Links hier: http://mein-abenteuer-die-langen-struempfe.blogspot.de/ , http://tantrawestost.wordpress.com/ , http://kinderstruempfe-lang.blogspot.com/ , http://knabentraeume-eins.blogspot.com/ und weitere
So begeistert war
ich von den Langen Strümpfen, meiner neuen Kleidung, daß ich mich auf eine
breite Sofalehne setzte, die Beine gespreizt, die kurzen Hosenbeine hochzog,
damit die Strumpfränder, der Wäscheknopf , die Lochgummi-Strumpfhalter und
etwas nackte Haut sichtbar waren — aber nur für mich, sonst war niemand im
Zimmer. Diese Strümpfe waren recht lang, da musste ich die Hosenbeine sehr hoch
ziehen. Die Strümpfe und meine Begeisterung blieben mir emotional ein
Geheimnis, leider, sehr leider, denn wenn ich da viel offener gewesen wäre,
hätte mein Leben wohl einen stärkeren Stil bekommen, gefühlvoller. Doch mir
fehlte der Mut, zu meinen Gefühlen zu stehen — Familienthema! Aber das alles
merkte ich erst Jahrzehnte später.
Einen Genuß hatte (und habe) ich, der wohl von Anfang an bestand: wenn sich die bestrumpften Beine berühren, Schenkel oder Knie . . . fühlte ich mich sehr wohl.
Das Ganze würde von westlichen Psychologen vielleicht als Eigen-Prägung bezeichnet werden. In der Reihenfolge: (zufällige) Erfahrung —> Erfolgserlebnis —> Lust —> Prägung —> Gewöhnung —> Freude und Genuß oder so ähnlich. Doch das ist mir zu wenig. Asiatische Psychologie sieht mehr — wenn auch zaghaft. Ich möchte die spirituellen Therapeuten von Khajuraho fragen, doch die leben schon seit 1000 Jahren nicht mehr (seht hier: http://khajuraho-mein-tantra.blogspot.com/ ).
Meine Bein-Langen Strümpfe —
die Bedeutung für meine psychische Gesundheit
von AryamanStefan
1) Beginn: Den meisten Menschen — selbst in kühlen
Klimazonen — sind Lange Strümpfe heute ziemlich egal. Wer sie noch als Kind
erlebt hat, kennt vielleicht einen Widerwillen, manche verbinden damit die
einen oder anderen Gefühle, auch gute, manche erkennen darin Sex-Symbole
sex-gieriger Frauen. Meistens werden sie heutzutage abgelehnt. Nur wenige haben
gute oder sogar liebende Gefühle zu den Bein-Langen Strümpfen. Und zu denen
gehöre ich, immer noch. Ich schreibe
hier über die Langen Strümpfe, die von Knaben getragen wurden.
BILD
01: die besondere Stimmung der Heiligen Kommunion, aus dem Internet
2.) Methodik:
In dieser Abhandlung halte ich mich an den vollen Wahrheitsgehalt. Anders als
in den meisten meiner Geschichten, in denen ich meine Fantasie spielen lasse —
um, wie eine Freundin (Anke Rosenmüller) sagte, das Innere meiner Seele zu
beschreiben — doch das wäre auch wahrheitsgetreu, Seelen-getreu. Nun aber erinnere
ich mich an die Begebenheiten meines Lebens betreffend der Langen Strümpfe, die
ich immer gerne mochte und noch immer schätze.
Zum Verstehen
füge ich Bilder bei, neue und alte Fotos (meistens aus dem Internet) und eigene
Zeichnungen. Auf den alten Fotos in den Internetsammlungen mögt ihr sehen, wer
im Laufe der Zeiten Lange Strümpfe trug — wo und wie der Tragestil war. Die
erwähnten Geschichten und Bilder schreibe und veröffentliche im Internet aus Freude und auch, um für die Schönheit der
Langen Strümpfe bei Kindern und Jugendlichen zu werben (seht unten die Liste
meiner mit Strümpfen befassten Internet-Auftritte).
Meine „psychische
Gesundheit“ beobachte ich mit ausreichender, meditativer Klarheit, hoffe ich.
Dabei halte ich mich seit etwa 30 Jahren an Osho und Tantra, also an manche
asiatische Vorbilder, die in der westlichen Psychologie nicht unbedingt
angenommen werden. Doch ich merke auch, daß ich aus meiner angeborenen
Veranlagung sorgfältiger damit umgehe als viele andere Menschen. Unter Psyche verstehe ich
ein nicht-materielles Organ unseres Geistes, sie ist an die Inkarnation, an den
Körper gebunden, entsteht mit ihr und verschwindet mit ihr. Seele aber ist etwas anderes: ein
nahezu ewiges Individuum, das sich immer mal in eine menschliche Inkarnation
einnistet — oder auch nicht. Die Seele ist ebenfalls nicht materiell. Ich halte mich bei diesen beiden Begriffen an
die Bücher von Varda Hasselmann und Frank Schmolke.
3.) Die
Idee: Seit ich als sechsjähriges Kind etwa 1939 für ein paar Wochen
Lange Strümpfe trug, die das ganze Bein bedeckten, hat mich die Freude daran
nicht wieder los gelassen. Nun bin ich 82 und möchte schreiben, was ich immer
Besonderes an diesen Strümpfen fand und finde. Nicht nur für mich sind sie eine
Freude und oft auch Stützung und Heilung, auch für einige andere (siehe Literatur:
Forum der Langen Strümpfe). Ich würde gerne sehen, wenn viele Menschen,
besonders Kinder und Jugendliche welche trügen. Zur allgemeinen Anregung
schreibe ich nicht nur mehr oder weniger fantasiereiche Geschichten sondern
sammele Bilder zum Thema — beides veröffentliche im Internet und weise auf
andere Blogger mit demselben Thema im Web hin (Literaturliste am Ende). Diese
Veröffentlichungen werden im Web viel angesehen, irgendwie scheint also großes
Interesse zu sein, besonders in den Ländern mit gemäßigtem Klima. Doch leider
wenige Kommentare.
Hier schreibe ich
nicht Jungen sondern „Knaben“. „Junge“ ist ein zu allgemeines Wort. Knabe hat
eine stärkere Strahlung.
4.) Mein
Leben mit den Langen Strümpfen:
Nach Ostern 1939 erlebte ich in Hameln den ersten Schulgang, in die „Papenschule“,
eine Volksschule (Grundschule). Sechs Jahre alt, erster Lehrer Herr Grams, sehr verehrt. Er musste uns nach
wenigen Wochen verlassen, Kriegsdienst, bald im Militärdienst umgekommen.
Am ersten Schultag
weinte Karl-Heinz Meyer so sehr und schrie so laut vor Entsetzen, daß der
Rektor Herr Bremer gerufen wurde, der versuchte ihn zu beruhigen. Jahre später
machte Karl-Heinz als Bester das Abitur. — Ich weinte wohl auch, still, „nach
unten“, wie man sagte: pinkelte einige
Male wieder ins Bett. Meine Mutter ging mit mir zu Dr. Garbe, und der riet
meiner Mutter, daß ich — wie viele andere Kinder auch — Lange Strümpfe
anziehen sollte (was ich vorher nie hatte). So bekam ich also erdbraune
Strümpfe und ein Leibchen mit Strumpfhaltern — unter der kurzen Hose. Als ich
Jahre später meine Mutter fragte, wozu, konnte sie nur auf den Arzt weisen und
wusste den eigentlichen Grund nicht. Leider habe ich ihn nie befragt, denn ich
glaube, er kannte etwas, was meiner Mutter fremd war. Heute ahne ich, was er
bezweckte. Dazu meine Erkenntnisse weiter unten.
BILD
02: So etwa sah ich aus. Osterhofer Knabe, etwa 1950.
Dieses
Foto fand ich im Internet, für mich ist es sehr überzeugend,
obwohl
nicht ich abgebildet bin.
BILD
03: so etwa waren meine Strümpfe aufgehängt, am Leibchen, das war am Rücken
zugeknöpft.
Jedenfalls: ich
war sehr begeistert von diesen Strümpfen und hätte sie am liebsten immer
getragen. Sie waren von Anfang an etwas sehr Gutes für mich. Und ich beneidete
in den folgenden Jahren alle Kinder, die welche hatten, zum Beispiel die
Mitschüler Wolfgang Schaper und Dieter Seifert in der Volksschule, und den
16-jährigen Lauterbach auf dem Sonntagsspaziergang, oder die 14-jährigen
Zwillinge von Oertzen. Und Jochen Wettberg, der mit 13 welche trug — in der
Heimschule Bieberstein, da war ich 16. Doch das waren bald nur noch wenige
Knaben. Mit 17 trug ich noch mal heimlich weiße Lange Strümpfe nachts während
der Mövenwache auf Spiekeroog — wieso heimlich? Irgendwie hatte ich kein reines
Gefühl, mich nach diesen Strümpfen zu sehnen und doch nicht dazu zu
stehen, und habe meiner Mutter nie von meinen Sehnsüchten erzählt. Und in der
Mittel- und Oberstufe trug nie jemand welche (außer Lauterbach sonntags), es war
wohl keine Mode mehr, und für so große Knaben schon gerade nicht. Und ich hatte
danach über lange Jahrzehnte nie den Mut mich so ungewöhnlich zu kleiden.
Doch meine Mutter
hatte mir welche in meinen Koffer gegeben, wieso eigentlich? Sie war wohl ähnlich
scheu wie ich, und merkte etwas von meinen Sehnsüchten, mochte es aber nicht
sagen — oh, wäre sie nur offener gewesen, dann wäre ich wohl auch über den
Graben gesprungen. Es hätte eine große Sache werden können, wenn ich in der
Heimschule in kurzen Hosen und Langen Strümpfen rum gelaufen wäre. Dieser Mut!!
Mir fehlte jedoch dieser Mut, mir fehlte dieses Modeschöpfer-Bewußtsein. Es hätte was Großes daraus werden können, bei
der Kraft meiner Sehnsüchte. Nur der Jochen Wettberg hatte ein wenig dieses Mutes,
nun lebt er nicht mehr, wie ich im Internet lesen konnte, und ich kann ihn
nicht mehr ansprechen. Er war klein, 13 Jahre alt und hatte Mut, da hätten wir
einander anregen können! Ich mochte ihn, wir lebten in derselben „Familie“ in
der Internats-Schule, in Familie Zollmann.
1952 machte ich
Abitur, und begann dann zu studieren. Ab und zu traf ich einen Knaben, der die
von mir ersehnten Strümpfe trug, und sprach ihn an und machte auch mal ein Foto
— diese Fotos sind nun im Web Erd-weit verbreitet — aber das war selten. Denn
in jenen Jahren kamen diese Strümpfe für Knaben ganz aus der Mode. Hätte ich
diesen Weg der Mode voraus gesehen, würden mehr Fotos in meiner Sammlung sein
(das habe ich inzwischen ausgeglichen durch viele nachträgliche, nachempfundene
Zeichnungen dazu). Andere Fotografen machten ebenso selten Fotos.
BILD
04: bei Dehmke, 1957,
eigenes
Foto
Dann kaufte ich
ein paar Lange Strümpfe in Knabengröße und nähte einen Strumpfhaltergürtel und
sprach ab und zu einen Knaben an, ob er mir für meine Fotos die Strümpfe für
ein paar Minuten anziehen möchte, was auch geschah, die sind ebenfalls im Web.
BILD
05: bei Hohwacht, etwa 1957,
Vorführung
einer ungewohnten Kleidungsform, eigenes Foto
In dem Alter acht
bis 14 entwickelte ich ein paar weitere Ideen über meine Kleidung. Obwohl mein
Vater mich immer wieder deswegen ansprach, wehrte ich mich gegen das Tragen
eines Schlips´, nicht einmal am Sonntag wollte ich das, engte mir den Hals zu
sehr ein. — Und: ich hatte keine Lust,
die Hände in die Hosentaschen zu stecken, wie andere Männer und Knaben. Das war
alles meine stille Opposition gegen das Übliche, Gewöhnliche. — Und: Gerne hätte ich echte, hirschlederne, kurze
Hosen angezogen, wenigstens für meine Waldgänge, doch die Ledernen waren in
jenen Jahren selten, Mangelwirtschaft! Und alte, schon am Boden schwarz
polierte wollte meine Mutter nicht für mich, zu wenig der Vornehmheit unserer
Familie entsprechend. Und ich denke, mein Vater hätte sich dieses Sohnes
geschämt. Doch ab und zu bekam ich Lederne, die waren MIR nun wieder zu
vornehm, neu und nicht abgeschabt, ungetragen, die Beine nicht kurz genug,
nicht so wie diese:
BILD
06: kurze Lederhose, mein Ideal,
aus
dem Internet
Und: Als ich acht war, blätterte ich in der
schweizerischen Monatszeitschrift „Atlantis“ (aus Zürich, Heft 3, März 1938,
Seite 138 unten links) und sah da eine Sammlung von alten Bildern, nachgedruckt, colorierte Stiche von 1857 von Robert Ronald McJan —
über die schottische Volkskleidung. Da war ein
etwa 13-Jähriger im roten Kilt, dem Schottenrock! DAS mochte ich, das wäre
etwas Gutes für mich. Doch wieder traute ich mich nicht, das überhaupt
anzusprechen. Die Zeiten damals trennten die Kinder streng in Mann und Frau
schon von Geburt an. Da durfte man doch nicht dagegen sein! Rock ist
Mädchensache! Viel habe ich drüber nachgedacht —
BILD
07: Grant-Tartan, 1857,
meine
ersehntes Freiheitsgefühl
— doch dann
geschah etwas Großes: Nach Hameln kam etwa 1946 ein Regiment schottischer
Soldaten als Besatzung nach dem Krieg, da war ich 13, und alle trugen ihren
Kilt, als Uniform. Ihr Chef war der Colonel Riddle, der in unserem
beschlagnahmten Haus wohnte. Wir hatten eine gewisse Freundschaft mit ihm. Es
wäre DIE Gelegenheit gewesen. Doch wieder war ich zu scheu. Obwohl ich einmal
sogar Zeuge war, daß einer der jungen Soldaten unter seinem Kilt nackt war.
Damit war ich später gewiß, daß ich die Antwort auf die Frage vieler Frauen
(und Männer? Und meiner selbst) wusste.
Was
war es denn, das mich so hinzog zum Kilt? Ich erinnere mich nicht genau, doch
ein gewisses Gefühl der Freiheit, aber auch der
schamhaften Nacktheit — das hatte ich in sehr kurzen Hosen auch, aber in
der Kilt-Idee mehr.
Jahrzehnte
später schrieb ich eine schottländische Geschichte meiner Kilt-Sehnsüchte: „ Ein
Hamelner Junge im Kilt . . . vielleicht war es ein Rock?“ http://knabentraeume-eins.blogspot.de/2013/12/achtens-ein-hamelner-junge-im-kilt.html
.
Meine drei
Schwestern trugen wie die meisten Mädchen fast stets Rock oder Kleid (doch nie
Lange Strümpfe), da wäre es ein Leichtes gewesen. Jedes Mädchen und jede Frau
hatte meistens Kleid oder Rock an (außer bei schmutzigen Arbeiten), da hätte
ich doch auch mal . . . Doch es blieb beim sehnsüchtigen Träumen. Und: fast
alle Frauen und Kinder trugen an kalten Tagen Lange Strümpfe, warum nicht auch
ich? Doch . . . Das Sehnen blieb mein ganzes Leben.
Immerhin, mit 32
ging ich nach Indien für 1½ Jahre, und dort hatte ich sehr oft den dort
üblichen langen Wickel-Rock, den Lungi an. DAS war ein großes Stück Befreiung.
— Und danach in Deutschland 20 Jahre Familie:
Gudrun trug an manchen Tagen nicht gerne, aber doch schöne Lange
Strümpfe, rote, blaue . . . , mit Strumpfhaltern und Strumpfhaltergürtel! —
aber ich traute mich noch immer nicht, traute mich nicht einmal, ihr meine
Freude zu äußern. Ich hätte mich daran beteiligen können, mit ihr zusammen
welche tragen. Bis ich eines Tages ihre Mutter bat, mir welche zu stricken, es
waren zuerst schwarze. Immerhin, schließlich war der Anfang gelungen. Da war
ich 45 — so lange, über 35 Jahre hatte ich mich nicht getraut, diese gesellschaftliche Programmierung:
„Das tut ein Mann doch nicht!“ Selbst mein Schwiegervater hatte diesen Spruch
drauf. Doch nun war es geschehen, und somit trage ich schon fast 40 Jahre
täglich die Langen, mit immer mehr Liebe dazu.
Und meine
Schwestern nie: „ich hätte gerne,“ sagte mir vor ein paar Jahren eine, „weil es
ein weibliches Symbol ist, nach dem ich mich sehnte. Doch Mutti war da nicht
ansprechbar.“ Obwohl unsere Mutter meistens welche trug — hässlich, wie ich
fand, in Verbindung mit der damals üblichen Unterwäsche, rosa Strumpfhaltern,
Corsett und all so was. — Ist das auch für MICH ein weibliches Symbol? Möchte
ich gerne Weiblichkeit haben? Ja, auch das, aber nicht im damaligen Stil. Doch
Lange Strümpfe, Strumpfhalter, Röcke sind für mich mehr, viel mehr als nur ein
weibliches Symbol! Sie erinnern an nicht ausreichend bekommene Kindheit,
an Hingabe an den Körper, an Darstellung meines Körpers, an Lust zu all dem.
Und an etwas tief Psychisches, was ich nur unklar fühlte. Das alles hatte ich
in meiner Kindheit ersehnt und nicht bekommen. Meine Kindheit blieb mir zu
nüchtern, irgendwie zu kalt. Dann traf ich mit 15 die etwa 40-jährige Dora
Heise, in die ich mich ein wenig verliebte. Dora trug hellbraune
Baumwollstrümpfe, die mir sehr gefielen. Leider haben wir darüber nicht
gesprochen.
Doch immerhin,
meiner Röcke- und Strümpfe-Mode blieb ich treu, und als ich mit 60 Rentner
wurde, begann ich schnell nur noch Röcke zu tragen, in aller Öffentlichkeit.
Meine langen, meist bunten Röcke, meistens treu in schottischen Tartan-Mustern.
Ohne Unterhose sondern statt dessen mit einem knielangen Leinen-Unterrock. Und
immer mit Langen Strümpfen darunter, das gehört zum langen Rock nach meiner
Ansicht. Eine Freundin, Carry, nähte mir meine besten Röcke.
Zum Ende der
Jugend, als ich 20 war, erkrankte ich an Polio (Kinderlähmung) mit heftigen
Lähmungen und Einschränkungen fast am ganzen Körper. Besonders meine Beine
waren gelähmt und hässlich und dünn geworden. Und ich konnte kaum noch gehen,
nicht mehr springen oder laufen oder klettern oder wandern oder Rad fahren. Da
wurden mir meine Beine besonders lieb, ich streichelte sie und gab ihnen
Aufmerksamkeit, erkannte ihre Schönheit. Als ich 25 Jahre später begann, wieder
und viel mehr und nur noch Lange Strümpfe zu tragen, tat ich das erstmal nur
den Beinen zuliebe, um sie warm zu halten, um sie zu schmücken, um sie durch
das Strumpfgewirke streicheln zu können. Doch immer mehr entdeckte ich die
auto-erotische Wirkung dieser Strümpfe für mich.
Denn dieses Wichtige habe ich hier noch nicht angedeutet:
dieser ganze Stil und die Technik mit den Langen hatte bei mir von Kindheit an
etwas tief Bedeutsames: starke
auto-erotische Gefühle, also das Erleben einer Erotik nur mit mir selbst,
Selbst-Erotik, und das begann schon als ich das erste Mal als Knabe Lange
Strümpfe anzog und anhatte, es war sofort ganz stark. Über lange Jahrzehnte
lang hatte ich deswegen ein schlechtes Gewissen. Erotik hängt zwar mit Sex
zusammen, aber beide sind doch verschiedene Lebensäußerungen. Erotik reicht
viel weiter, umfässt viel weitere Bereiche. Erotik beginnt schon in früher
Kindheit, wahrer Sex noch lange nicht.
Sex: Onanieren ist nur eine der sexuellen
Möglichkeiten, stark und oft überzeugend. Mit dem Onanieren begann ich erst mit
21, da kann ich mich genau erinnern, und das entstand aus den selbst-erotischen
Gefühlen, die ich noch aus früher Kindheit im Gedächtnis hatte, die sich selten
abschwächten.
Später konnte ich dem Sex mit einer Frau viel Würze
geben, indem ich selbst meine Langen Strümpfe und Strumpfhalter trug, und die
Liebesgefährtin auch — schon bei einfachen erotischen Begegnungen. Treffe ich
eine Frau mit erotischer Strahlung in Langen Strümpfen — auch wenn ich nicht die
ganzen Beine erkenne —, erregt mich das sehr — auch bei manchen anderen
Menschen, Mädchen, Knaben, jungen Männern (ja nur Bilder) — da sind die Langen
Strümpfe an meinen eigenen Beinen die Haupt-Erreger. Sie lassen bei meiner
Kleidung dem Unterkörper eine luftige Freiheit und eine ideelle Verbindung zur
Erde. Strumpfhosen an Frauenbeinen erkenne ich schnell, und sie haben nie die
erotische Wirkung von Langen Strümpfen, und die der Erdnähe schon gerade nicht.
Da ist etwas — der Stoff — zwischen dem unteren Ende des Körpers und der Erde.
Oder wie die im Osten sagen würden: zwischen dem unteren Chakra Muladhar und
der Erde. Das gilt mir auch für Unterhosen, Schlüpfer, Hosen, Jeans.
Doch erotische
Erregung kommt mir nicht notwendigerweise durch die Langen: was ich eben schrieb, ist mir selten im Leben
geschehen, denn schon seit meiner Jugendzeit sind die Langen Strümpfe aus der
Gesellschaft fast ganz verschwunden — außer ab 45 an meinen eigenen Beinen, und
immer in meiner Fantasie, und ab 60 in meinen Geschichten und Bildern. Von
sexuell gemeinten Bildern in Sex-Zeitschriften oder Filmen werde ich selten
erregt, sie sind oft zu dick aufgetragen, stoßen mich eher ab, wollen mehr als
Sex. Die Langen Strümpfe an meinen eigenen Beinen sind aber wohl die
Haupt-Erreger. Von den erotischen Figuren an den Tempelwänden von Khajuraho (siehe
Google) in Indien werde ich eher angeregt — viele der menschlichen Figuren dort
tragen etwas ähnliches wie Lange Strümpfe:
ich nenne sie Wickelstrümpfe.
Was war und ist
es denn, das mir die Langen Strümpfe über dieses ganze, lange Leben (also nun
seit 76 Jahren) so wichtig macht und zur psychischen Gesundheit beiträgt? Es
war das Gefühl der Selbstsicherheit, das mich begleitete, wenn ich in
Kinderzeiten Lange Strümpfe anhatte. Selbstsicherheit, Erdung, Offenheit zur
Erde. Ich war ein schmales, schwächliches Kind, mit geringer Selbstsicherheit
im Verband der Gleichaltrigen. Ich traute mich nicht, hatte wenig Erfolg. Zwar
erinnere ich mich an keine direkten Erfolgserlebnisse in den Langen — dazu
hatte ich sie zu kurze Zeit. Aber im Laufe der Jahrzehnte hatte ich ein
Gefühl, in meinem Körper und in der Gesellschaft sicherer zu sein, wenn ich
Lange Strümpfe anhatte (oft unter langen Hosen oder später langem Rock, so daß die Strümpfe
nicht sichtbar waren) — vielleicht zusammen mit den Strumpfhaltern. Oder nur
daran dachte. Und dieses Gefühl der Selbstsicherheit, Standfestigkeit, Erdung
war psychisch verwandt mit der Hingabe an die Langen Strümpfe. Und verwandt mit
den auto-erotischen Gefühlen. So spielen diese alten Gefühle eine
ehrenwerte Rolle in meinem Leben. Ich hatte nie eine ablehnende
Haltung gegenüber diesen Strümpfen, nicht mal eine Minute. Und je weiter sie
die Beine hoch reichen, desto mehr ruhe ich in mir — nur ist es schwer, ganz
lange zu bekommen. Heutzutage schneide ich mir welche aus ganz großen
Damenstrumpfhosen.
BILD
08: Stefan in Langen Strümpfen 2013,
grüner
Rock, Unterrock, Weste von Jelka
Einen Genuß hatte (und habe) ich, der wohl von Anfang an bestand: wenn sich die bestrumpften Beine berühren, Schenkel oder Knie . . . fühlte ich mich sehr wohl.
Das Ganze würde von westlichen Psychologen vielleicht als Eigen-Prägung bezeichnet werden. In der Reihenfolge: (zufällige) Erfahrung —> Erfolgserlebnis —> Lust —> Prägung —> Gewöhnung —> Freude und Genuß oder so ähnlich. Doch das ist mir zu wenig. Asiatische Psychologie sieht mehr — wenn auch zaghaft. Ich möchte die spirituellen Therapeuten von Khajuraho fragen, doch die leben schon seit 1000 Jahren nicht mehr (seht hier: http://khajuraho-mein-tantra.blogspot.com/ ).
Jedenfalls ist das alles eine Sache meiner Psyche — ganz
individuell oder aus irgendeiner Quelle gespeist, der Quelle aber bin ich mir
nicht bewußt, jedenfalls war die Quelle nicht meine Mutter oder Familie. Ist da
etwas aus meiner Seele gekommen? Oder aus Erlebnissen in der Kindheit, als ich
die Strümpfe 1939 trug, war da etwas, an das ich mich nicht erinnere? Oder kam
etwas aus meinen früheren Existenzen? Ich muß mal weiter in meinem Innern
forschen. Seele ist mir das Wahrscheinlichste. Aber das ist (noch) Spekulation.
Was meine ich mit
Seele? Nicht die Psyche, die ein nicht-materielles Organ
unseres Verstandes, unseres „mind“ ist und an die Inkarnation, an den Körper
gebunden ist. Die Seele aber ist ein nahezu ewiges Individuum, das sich immer
mal in eine menschliche Inkarnation einnistet — oder auch nicht. Die Seele ist
nicht materiell und ist auch nicht erfassbar durch die Psychologie oder
Psychiatrie. Seelsorge kann es nicht geben, denn die sogenannten Seelsorger
sind nicht in der Lage, eine Seele zu ergreifen und sich um sie zu sorgen. Eine
Seele lebt in einer höheren Ebene als ein normaler Mensch, an die ein Mensch
nicht heran greifen kann.
Es gibt
Seelen-Verwandtschaften, also Gruppen von Seelen, die ähnlich im Charakter
sind, zum Beispiel Seelen-Familien. Wahrscheinlich sind sie einander sympathisch.
Ich habe den Eindruck, daß ich mit ein paar anderen Menschen, die ich kenne,
seelen-verwandt bin. Diese Menschen mag ich sehr gerne, ich kann mich auch in
sie verlieben, muß aber nicht. Eine solche Liebe stellt wenige Forderungen an
den anderen Menschen. Das sind die idealen Verbindungen, Freundschaften,
Ehen . . . möglicherweise zu einander liebevoll und
miteinander liebevoll zu anderen Wesen. Doch da habe ich vielleicht
übertriebene Hoffnungen, denn ich denke, auch grausame Menschen sind seelen-verwandt
mit anderen grausamen Menschen, und so weiter.
Eine Seele hat
einen eigenen Charakter, einen eigenen Willen, eine eigene Entscheidung. Innerhalb
der Periode einer Inkarnation kann sie nicht wesentlich verändert werden, und
sich nicht selbst wesentlich verändern — im Gegensatz zu Psyche, Geist und
Körper.
5) Die
Menschen:
Meine Mutter Eta
Wellershaus, geboren als Eta Oetker am 29.Juni 1909 in Bielefeld. Eta hatte
fünf Kinder, und wir wohnten in Hameln, Leiststraße 3. Von diesen Kindern war
ich das Älteste, geboren am 15. Dezember 1932 in Hamburg.
Mein Vater Georg
Wellershaus, geboren 1905.
Dr. . . . Garbe war praktischer Arzt in Hameln und
wohnte in der Bührenstraße neben dem Grundstück der 1938 abgebrannten Synagoge.
Mit seinem Sohn Dr. Hans-Jürgen Garbe hatte ich neulich ein wenig
brieflichen Kontakt: Wie er mir schrieb, war sein Vater 1939 bis 1949
eingezogen als Soldat.
Anke
Rosenmüller wohnt zur Zeit in Wismar und ist eine geliebte Freundin von
mir.
6.) Literatur:
Dr. Varda
Hasselmann und Frank Schmolke sind Psychiater in München, mit spiritueller
Ausrichtung und Erfahrung; mehrere Bücher über die Seele.
7.)
Internet:
Liste von
einigen mit Langen Strümpfen befassten Internet-Auftritten:
Forum zu Langen
Strümpfen:
meine Blogs in der „002 - neue Gesamtliste“: http://mein-abenteuer-mein-leben75.blogspot.de/ , dieses ist ein Inhaltsverzeichnis aller meiner Blogs. Darin sind am meisten mit Langen Strümpfen beschäftigt die Nummern 011, 024, 025, 026, 028, 029, 231, 601, 823; und nur Lange Strümpfe: 021, 022, 023, 027, 029, 231, 351, 601, 602, 823, 832.
ungefähre Statistik seit etwa 10 Jahren am 11.VII.2015: von allen meiner Blogs gab es 251 000 Aufrufe, davon die Hälfte irgendwie auf Lange Strümpfe bezogen. Mein Flickr-Fotosream wurde über eine Million Mal geöffnet, wobei sich das meiste auf Lange Strümpfe bezieht. "tantrawestost" in wordpress wurde 5000 mal geöffnet.
Meine Adresse:
StefanAryaman Wellershaus,
Rabenzweig 1, D-23972 OLGASHOF,
03841-793337, Ma.Aryafrau@gmx.de.








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